Food & Drinks

Macarons- the ultimate tutorial

Was lange währt wird endlich gut ;-). Lange versprochen und hier gibt es nun auch das Rezept für die unglaublich leckeren, französischen Schönheiten. Zugegeben, ich habe selbst ein paar Anläufe gebraucht, um die richtige Taktik im Kampf gegen meinen Ofen zu entwickeln. Also lasst euch von einer misslungenen Partie nicht entmutigen! Macarons sind letzten Endes auch die Diven unter den Süßspeisen, sozusagen Expert-Level für alle Teilzeit Hobby Patissiers.

Zutaten für 30 Portionen:
110 g Mandeln (fein gemahlen)
200 g Staubzucker
90 g Eiklar (ca. 3 Eier – genau abwägen!)
1 Prise Salz
30 g Kristallzucker
Lebensmittelfarbe (in Pulverform, nach Wunsch)

Zubereitung:
Okay erstmal vorab: Nimm dir Zeit. Wie bereits gesagt sind Macarons wahre Diven und spüren ganz genau, wenn nur mal zwischendurch “schnell was backen” will. Genau dann gelingen sie nicht, kann ich unterschreiben. Eine Liste aller gesammelten Tipps und Tricks findest du im unteren Teil, aber nun erstmal zur Zubereitung:

Für die Macarons die Eier trennen. Das Eiklar in einer absoult fettfreien Schüssel mit einer Prise Salz anschlagen. Wenn sich das Eiweiß zu verfärben beginnt, nach und nach den Kristallzucker einrieseln lassen und weiter zu festem Schnee schlagen. Die Mandeln  gemeinsam mit dem Staubzucker in einer Küchenmaschine sehr fein hacken und anschließend durch ein Sieb streichen. Die Schneemasse mit dem Mandel-Zuckergemisch vorsichtig vermischen. Die Masse in einen Spritzsack füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech aufspritzen. Es gibt bereits Macarons-Silikon-Matten auf denen die richtige Größe für ein Macaron eingeformt ist.

Der Kauf lohnt sich und erspart definitiv Ärger und Frust. Nun die Macaronsmasse gleichmäßig in die Kreise aufspritzen. Ganz wichtig: danach die Macarons ca. 15-30 Minuten stehen lassen. Es bildet sich dabei die wichtige Kruste, die die Feuchtigkeit im Gebäck hält und so verhindert, dass Risse in der Oberfläche entstehen. Das Backrohr auf 160°C vorheizen und mit Unterhitze oder Ober- und Unterhitze  ca. 15 Minuten backen. Das ist wirklich abhängig vom jeweiligen Ofen- probieren ist hier die Devise. Sie sind fertig, wenn sich am Boden sogenannte “Füsschen” gebildet haben.

Die Macarons aus dem Backrohr nehmen und auskühlen lassen. Die Macarons können danach weiterverarbeitet (gefüllt) werden. Rezepte für passende Füllungen findet ihr hier.

Tipps und Tricks:

  • Es lohnt sich die fertig gebackenen und ausgekühlten Macaronshälften in einer dichten Dose, kühl gelagert, ca. 2 Tage rasten zu lassen, bevor sie gefüllt werden. So bekommen Sie die berühmte knusprige Schale aber den super weichen Kern, der auf der Zunge zergeht.
  • Lerne deinen Ofen kennen! Jeder Ofen ist anders und gerade bei so zartem Gebäck braucht man den einen oder anderen Anlauf mehr, bevor man ein perfektes Ergebnis erzielen kann. In meinem Ofen hat es sich bewährt zuerst bei 10 Minuten Unterhitze zu backen, zur halben Zeit das Blech um 180° zu wenden und danach 5 Minuten bei Ober- und Unterhitze fertig zu backen.
  • Wiege das Eiklar exakt ab! Ja bei Macarons muss man sich wirklich exakt und auf das Gramm genau an das Rezept halten.
  • 30 Minuten Rastezeit für dem Backen unbedingt einhalten. Nichts ist ärgerlicher, wenn die Macarons an der Oberfläche springen.
  • Macarons können problemlos eingefroren werden. Sie schmecken nach dem Auftauen genauso gut, wie 2 Tage nach dem Backen. Das Auftauen sollte im Kühlschrank für rund 5h starten und bei Zimmertemperatur für weitere 5h abgeschlossen werden.
  • Sei kreativ! Macarons kommen besonders in unterschiedlichen Farbtönen zur Geltung und mit passender Füllung werden sie zum wahren Genuss.

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1 Comment

  • Reply
    Homemade nutmilk. – Lifeofdaisy
    Juni 9, 2017 at 4:04 pm

    […] (wenn ihr denn Mandeln verwendet habt) in die nächsten Macarons verarbeiten (das Rezept gibt es hier), unter euren nächsten Shake mischen oder das Frühstücksporrdige damit aufwerten. Ich habe mein […]

  • Leave a Reply

    Schön, dass du hier bist!

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