Beauty & Fashion,Organic Cosmetic

Matcha Detox Maske.

Ich liebe liebe liebe es mir Abends, nach einem anstrengenden Tag eine Detox Maske zu machen und meiner Haut etwas Gutes zu tun.  Ich habe vor einiger Zeit eine Detox Maske von L’Oreal gekauft, da ich diese fix-fertig Mischung recht praktisch fand. Seit geraumer Zeit prüfe ich jegliche Kosmetika die ich kaufe mit der feinen App CodeCheck, um schädliche Inhaltsstoffe sukzessive aus meinem Badezimmer zu verbannen . Leider hatte ich das bei der Detox Maske von L’Oreal erst im Nachhinein gemacht- was soll da auch schon Schädliches drinnen sein? Mein nachträglicher Blick auf die CodeCheck App hat mich entsetzt- fast ein Viertel der Inhaltsstoffe werden als bedenklich bis schwer bedenklich für Körper und Umwelt bewertet. So findet man in der Maske beispielsweise Glycol, welches unter Verdacht steht, die Entwicklung des Kindes zu beeinträchtigen und hormonell wirksam zu sein.  Ebenso enthält die Maske Palmöl, das unter schlechtesten Bedingungen für Mensch und Umwelt gewonnen wird. Rund 27 Millionen Hektar Regenwald fielen bereits Palmöl Plantagen zum Opfer, verdrängten Flora und Fauna und ließen regelrechte Wüsten zurück. Genauer kann man die Auswirkungen der Palmöl Gewinnung auf den Regenwald hier nachlesen.

Nun gut, die Detox Maske war nun gekauft und aufgemacht- umtauschen somit nicht möglich. Also habe ich sie ausprobiert. Zuerst: das Auftragen klappte gut, durch den hohen Anteil an Duftstoffen roch sie auch gut, brannte nach längerem Tragen auf der Haut jedoch schrecklich. Ich hatte nach dem Abnehmen nicht das Gefühl, dass meine Haut strahlte, im Gegenteil. Sie war trocken, spannte und war gereizt. Okay das war nun nichts. Da ich nun schon seit einigen Jahren immer mehr oder weniger meine eigenen Kosmetik mische, habe ich mich auf die Suche nach einem einfachen und wirksamen Rezept gemacht, um selbst eine Detox Maske herzustellen, die nicht nur den gewünschten Detox Effekt bringt, sondern auch pflegt. Der Hauptbestandteil einer Detox Maske ist Tonerde oder Heilerde. Damit ihr für eure Ansprüche die richtige Tonerde auswählen könnt, gibt es erstmal ein bisschen Theorie.

Tonerde und Heilerde bestehen aus Gesteinsstaub der über Jahrmillionen durch natürliche Erosion entstand und enthält fast alle essenziellen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kieselsäure, Calcium, Kalium, Eisen und Magnesium, um nur einige zu nennen, außerdem sind sie reich an Selen, Zink, Fluor und Kupfer (Spurenelemente). Doch worin liegt nun der Unterschied zwischen Heilerde und Tonerde? Heilerde ist ein geschützter Begriff und unterliegt dem Lebensmittelgesetz, da es primär für den Verzehr gedacht ist und somit strengeren Kontrollen unterliegen muss. Prinzipiell ist es jedoch nichts anderes als Tonerde. Zu kaufen gibt es Tonerde in den unterschiedlichsten Farben, jede hat eigene Eigenschaften. Rote Tonerde ist besonders reich an Eisenoxyden, welche die Haut zum Strahlen bringen und sanft reinigen. Grüne Tonerde ist reich an Mineralstoffen und als DIE Detox Erde bekannt, da sie schonend reinigt und die natürlichen Abwehrkräfte der Haut anregt. Sie ist besonders für fettige Haut geeignet. Gelbe Tonerde ähnelt sehr stark grüner Tonerde und ist zum detoxen für Mischhaut geeignet. Rosa Tonerde wird aus weißer und roter Tonerde gemischt und kümmert sich besonders gut um sensible Haut. Sie macht die Haut weich und verbessert sanft die Hautqualität. Weiße Tonerde ist völlig neutral und daher sehr gut für alle Hauttypen geeignet.

So nun aber genug der Theorie hier ist das Rezept für euch. Ich habe eine Detox Maske mit Matcha und roter, sowie rosa Tonerde gemischt. Genau passend für meine sensible Mischhaut. Ihr könnt natürlich diese durch eure Wunsch-Tonerde ersetzen:

Zutaten:

40 g Rosa Tonerde
40g Rote Tonerde
40g Matcha Tee Pulver
40g pflanzl. Glycerin
30g Jojobaöl
30g Rosenwasser
1g Vitamin E / Seidenprotein
1g BioKons
Ätherisches Öl zum Beduften
1 verschließbares Gefäß

Zubereitung:

Einfacher geht’s tatsächlich nicht :-). Ihr mischt alle trockenen Zutaten erstmal in einer großen Schüssel miteinander ab und gebt danach Öl, Glycerin, Rosenwasser, Vitamin E oder Seidenprotein hinzu und verührt alles zu einer cremigen Paste. Sollte es noch zu fest sein, kann man gerne noch etwas Rosenwasser hinzugeben. Zum Abschluss wird die Maske nach Wunsch mit einem ätherischem Öl beduftet. Bei der Konservierung scheiden sich die Geister- ich konserviere meine Naturkosmetik gerne mit einer natürlichen Konservierung, welche für Naturkosmetik zertifiziert und zugelassen ist. So bleibt die Maske geschützt vor Keimen und hält sich etwas länger, da ich sie auf Vorrat produziere und nicht immer gleich aufbrauche.

Gelagert wird die Maske im Kühlschrank und ist bis zu 3 Wochen haltbar. Für alle die gerne die Zubereitung sehen möchten, gibt es hier ein kleines Video:

Have fun and detox,

Daisy <3

 

Bezugsquellen der Rohstoffe:
Behawe
Dragonspice

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